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marc bergeron / 2

vulcano masaya france bellehumeur, marc bergeron, bettina guthier

Wir haben unsere kanadischen freunde marc bergeron und france bellehumeur in jaco (costa rica) wiedergetroffen! ich fühle mich sehr geehrt, von solch einem großen kollegen dieses lob (zu dem bild „vulkan masaya“) bekommen zu haben. Danke marc!!

A powerfull image {vulcano masaya} from my friend photographer Norbert Guthier, you can follow him on his long journey on his blog : https://blog.guthier.com/ or on his Facebook page : norbert guthier photography, wonderfull images ! Norbert and his partner Bettina started there trip from Halifax 2014. We met them while they were in Québec city in august 2014 (see Norbert’s blog : https://blog.guthier.com/?m=201408 since then we are keeping contact and we develloped a true friendship ! Thank you to photographer Mr. Frank Lothar Lange (Frank Onedayonephoto) that allowed this frienship to happened.

costa rica / 1

monte verde monte verde monte verde monte verde kincachu / monte verde kincachu / monte verde pacific ocean

hier einige impressionen aus costa rica…

monte verde / costa rica

howler monkeys outside monte verde reserve everything is chopped down

einige impressionen aus dem monte verde schutzgebiet.

juigalpa / nicaragua

© karlheinz oswald © karlheinz oswald

Ich hab´s nachgerechnet, 18 jahre ist´s her als 20 tonnen farbige glasscheiben, gestaltet vom künstler karlheinz oswald, von deutschland nach juigalpa per luftfracht geschickt wurden. Rechtzeitig vor der einweihung des dortigen doms wurden die scheiben eingebaut und man konnte die kirchenoberen überzeugen, zur inauguration einen fotografen –nämlich mich- ebenfalls dorthin zu schicken.

Jetzt war ich wieder dort. Der küster wedelte lustlos mit dem mopp durch’s kirchschiff, telefonierte ausgiebig und ich konnte ihn nur recht mühsam überzeugen, uns die tür zur empore aufzuschließen. Warum wir aus deutschland angereist sind, um uns kirchenfenster anzuschauen, das konnte er nicht so recht verstehen. In juigalpa sind wahrscheinlich in plastik tiefegzogene jesusfiguren, zumal wenn sie maximal leidend dargestellt werden, die wahre kunst in der gunst der gläubigen.

alberto gutierrez / nicaragua


Mitten im Reserva Tisey im Norden Nicaraguas liegt die Finca El Jalacate. An diesem Ort hat sich vor über 40 Jahren Alberto Gutierrez zurück gezogen, um seiner Alkoholsucht abzuschwören. Seither gestaltet er dort eine Felswand mit Reliefs von Tieren und religiöse Szenen aus der Bibel. Inzwischen ist er 78 Jahre alt und sein Lebenswerk hat eine beachtliche Größe angenommen. Zu seinem Geburtstag im Oktober reiste sogar das nicaraguanische Fernsehen an. Als wir ihn besuchten, war er gerade dabei, einen weiteren Teil der Wand vom Pflanzenbewuchs freizulegen. Alberto ist noch lange nicht am Ziel.

Dass unser Spanisch nicht ausreichte, seine epischen Poemas zu verstehen, hat ihn vom ausgiebigen Rezitieren nicht abhalten können. Die Quintessenz hat sich uns aber doch erschlossen: Seine Welt ist ein schöner Ort.  © b.g.

copán / honduras

rosalila temple inside the pyramid the replica of the rosalila temple at the museum / copán

Die wichtigste maya stätte in honduras und wohl unsere letzte auf dem weg nach süd-amerika.

Die site ist bekannt geworden durch die vielen, großartigen stelen und durch den rosalila tempel, den archäologen unter einer neueren pyramide gefunden haben. es ist hinlänglich bekannt, dass die mayas ihre tempelanlagen hin und wieder erweitert haben und vorhandene strukturen kuzerhand überbaut wurden. auf der suche nach den älteren baustrukturen haben sich die archeologen durch die pyramiden gegraben – vier kilometer lange tunnel alleine in copán. Dabei wurde u.a. der rosalila tempel entdeckt und teilweise freigegraben ohne die darüberliegende pyramide zu schädigen. Ein nachbau dieses, den mayas wohl sehr heiligen tempels, steht im museum, das am eingang der ruinenstätte gebaut wurde. Zur freude der nachwelt hatten die mayas die heilige stätte schonend überbaut sodas alle fresken und verzierungen erhalten geblieben sind.

Eine andere archöologische sensation in copán ist die glyphentreppe mit der längsten bekannten maya inschrift. Allerdings wird diese heutzutage durch eine plane vor den umwelteinflüssen geschützt ohne dabei auf die ästhetichen ansprüche der besucher rücksicht zu nehmen.

Wie alle anderen maya sites wurde auch copán nach dem jahr 850 n.chr. recht plötzlich aufgegeben worden. als gesichert gilt, dass eine reihe von trockenzeiten, begünstigt durch den raubbau an der natur wie monokulturen und abholzung des regenwaldes, zum niedergang geführt haben. wahrscheinlich gab es dadurch auch grundlegende gesellschaftliche umwälzungen, zumal der regen trotz zunehmender menschenopfer ausblieb. Wahrscheinlich wurden die gottkönige schlicht und einfach zum teufel gejagt.

 

simón vega


Simón lebt in einer kleinen gemeinde am pazifik, 15 km entfernt von der stadt la libertad in el salvador und nah zu allen surfspots der umgebung. In seinem atelier forscht, konstruiert und zeichnet er entwürfe für die von ihm gebauten großskulpturen. Diese basieren auf historischen raumschiffen und kapseln aus der zeit des kalten krieges, werden aber mit materialien und konstruktionsmethoden erstellt, die von der informellen architektur und konstruktionen der armenvirteln inspiriert sind, wie sie in seinen heimatland vorkommen. Die skulpturen selbst werden wegen ihrer größe in der regel vor ort in den galerien gebaut, die ihn in wien, medellín und guatemala und in museen auf der ganzen welt repräsentieren. Daher ist sein atelier hauptsächlich ein forschungs-, labor- und testgelände. Er zeigte uns einige seiner vergangenen und kommenden projekte, wie zum beispiel eine riesige raumstation basierend auf der sowjetischen MIR, die im april nächsten jahres an einem geheimen ort gebaut wird.

Folgt meinem blog! Im februar 2018 werde ich verraten, wo diese skulptur entsteht!

BIO

Simón Vega creates drawings, sculptural installations and happenings inspired in local markets, self-made-architecture and vendor carts found in Central America. These works parody Cold War space capsules, Mayan pyramids, Modernism’s iconic buildings and contemporary surveillance systems, creating a humorous fusion between first and third worlds. He has exhibited his work extensively in Europe, the United States, Central and South America. He has algo been a teacher for over ten years at three local universities, done numerous workshops, organized and curated exhibitions, co-edited the book Y.ES Collecting Contemporary El Salvador and is a member of the board at Y.ES Contemporary. He is founder and co-director of Estación Arte y Surf residency and cultural program. He lives in La Libertad, El Salvador.

www.simon-vega.blogspot.com and www.ciudades-perdidas.blogspot.com