ende

revash / perú


Luftbilder von einer weiteren begräbnisstätte der chachapoyas.

kuelap / perú

road to kuelap

Nach kuelap, dem kulturellen zentrum der chachapoyas, geht´s mittlerweile mit der seilbahn. Doch montags wird die gewartet und somit stehen die räder still. Doch es gibt eine piste zur bergstation, großartig für uns, denn so konnten wir – vom aufsichtspersonal abgesehen – völlig alleine die zweitwichtigste archäologische site in peru besichtigen.

Kuelap ist mit einer riesigen, fast 20 meter hohen steinmauer umgeben und hat nur drei durchlässe, die sich nach innen verjüngen und somit fast eine uneinnehmbare festung bilden. Ca 300 rundhäuser gab´s innerhalb der befestigung mit deren bau ca. 300 n.chr. begonnen wurde. da die chachapoyas in einer sehr fruchtbaren gegend der anden siedelten zeigten die inkas immer wieder begehrlichkeiten. Zwischen diesen kulturen gab´s dann auch viele auseinandersetzungen aber die inkas konnten dieses kriegerische volk erst 1475 unterwerfen, also kurz bevor die spanier das verderben über südamerika brachten. Von den ehemals etwa 500.000 menschen überlebten die eingeschleppten masern und pocken nur 90.000 doch wenig später starb das volk fast gänzlich aus.

karajia / perú


In karajia wurden die mumifizierten überreste einiger chachapoyas in der basis der einzigartigen sarkophagen gefunden die nur über halsbrecherische kettertouren erreichbar waren. Mit meiner kameradrohne konnte ich diese einzigartigen perspektiven einfangen.

pueblo de los muertos / perú


Die chachapoyas (diese kultur ist bekannt durch kuelap und dazu mehr in einem folgenden blogbeitrag) legten diese wohn (?) und begräbnisstätte in sehr unzugänglischen steilwänden an. Sehr viel ist über „Pueblo de los muertos“ noch nicht bekannt, denn sie ist archäologisch noch nicht gänzlich ausgewertet und ist auch touristisch noch nicht entdeckt. So mussten wir die schlüssel zum zugang bei der stadtverwaltung abholen. Ein halsbrecherischer pfad führt durch die ruinen aber ein überblick gibt es sprichwörtlich nur aus der luft! Hier ergaben sich durch meine kameradrohne spektakuläre, vielleicht zuvor noch nie gesehene perspektiven. Einige der gefundenen mumien sahen wir später im museum von lámud und auch dort wurden die türen extra für uns geöffnet.

catarata yumbilla / perú

caterata medio cerro caterata medio cerro caterata yumbilla / who can see bettina? caterata yumbilla caterata yumbilla

nach einer 90minütigen wanderung hatten wir ihn erreicht: den dritthöchsten wasserfall der erde. Erst 2007 wurde seine wirkliche höhe erkannt, der catarata yumbilla stürzt 870m in drei stufen in die tiefe. Wikipedia schreibt: „inzwischen wird an zugangswegen für besucher gearbeitet.“ Wir waren da, hier mal einige bilder!

chaparrí / andean bear / perú


Chaparrí gilt als das erste, staatlich anerkannte private Naturschutzgebiet (ACP) Perus. Es ist ein Beispiel dafür, wie die hier ansässige ländliche Bevölkerung die natürlichen Ressourcen am besten nutzen kann. Das Naturschutzgebiet befindet sich im Distrito Chongoyape, 60 km östlich der Provinzhauptstadt Chiclayo in der Region Lambayeque.

Juan, unser guide zeigte uns eine fotofalle, gestiftet von der frankfurter zoologischen gesellschaft. Diese war allerdings von einem fotoscheuen brillenbären gefetzt worden.

el señor de sipán / perú


Habt ihr schon mal etwas von der mochica kultur gehört? Ja? Ich nicht.

Im jahr 1987 wurde das grab vom „el señor de sipán“ entdeckt und ausgegraben. Eine archäologische sensation. Im nahegelegenen lambayeque gibt´s dazu ein tolles museum, – leider mit absolutem fotografierverbot. Doch in der fundstätte, in den gigantisch großen lehmziegelpyramiden, sind die gräber originalgetreu mit repliken ausgestattet worden. super anschaulich! Neben dem verblichenen herr von sipán wurden seine hauptfrau, eine weitere frau, sein militärgeneral, sein priester und ein wächter ohne füße beraben. Welch eine ehre für die geopferten !!! ??