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co_works exhibition in miami


Hier einige bilder vom aufbau und der eröffnung der co_works ausstellung in miami. Vielen dank an meine co_worker: fred tieken, emilio martinez, barbara fischer, heather wilcoxon, bert esenherz, matthias bolz, matt sesow, bradford moody & in memoriam guy levesque.

Vielen dank auch an emilio martinez und edouard duval carrié, die die ausstellung in miami ermöglicht haben.

ralf walter


Den in Dessau geborenen Maler Ralf Walter hat sein Lebensweg über Westdeutschland und New York City bis nach Mexiko geführt. 30 Jahre ist das jetzt schon her, dass er zusammen mit seiner verstorbenen Frau das verschlafene Fischerdorf Chicxulub Puerto am Golf von Mexiko für sich entdeckt hat. Hinter seinem kleinen mexikanischen Wohnhaus mit den türkisen Fensterläden liegt versteckt in einem Palmenhain das Maleratelier. Ralf erzählt uns, wie die einheimischen Weber und ihr Umgang mit Farben, seine Malerei und vor allem die Farbigkeit seiner Bilder beeinflusst haben. Danke an Martín, der vis-à-vis eine kleine Werkstatt für Karosseriebau betreibt und darauf bestanden hat, uns seinem ‚Amigo Ralf‘ vorzustellen. © B. G.

edward james


Der exzentrische multimillionär, 1907 als spross reicher schottischer eltern gebohren, verkehrte im englischen adel und war mit surrealistischen künstlern wie dali und magritte befreundet. 1947 kam er nach méxico und wollte hier seinen garten eden erschaffen. Im mexikanischen regenwald, 5 km östlich vom örtchen xilitla entfernt kaufte er ein stück regenwald und ließ unzählige orchideen anpflanzen, die aber allesamt 1962 in einer kälteperiode erfroren. Daraufhin beschloss er, die orchideen lieber in beton in einem skupturengarten zu verewigen. Bis zu edward james’ tod errichteten unzählige bauarbeiter, zumeist ansässige otomí-idianer, eine fantasiewelt, die sich ohne ein erkennbares system willkürlich in den urwald erstreckt. Von den 36 kuriosen bauwerken ist lediglich eines bewohnbar und viele sind oder wirken unvollendet. Der exzentriker, von den mexikanern „the crazy englishman“ genannt, verbetonierte hier fast sein gesamtes vermögen. er starb 1984 und hat wohl wenig musestunden in seinen garten eden genießen können, stattdessen instruierte er wohl über 20 jahre betonmischenden bauarbeiter. Das betonieren war das ziel.

tula


Tula war die hauptstadt der tolteken und wie teotihuacán (siehe blogbeitrag: https://blog.guthier.com/?p=2512&lang=en ) ist sie wohl ebenfalls gezielt von ihren erbauern zerstört worden. übrigens ist die aufstellung der säulen auf der restaurierten tlahuizcalpantecuhtli pyramide von der archäologen vorgenommen worden und entspricht nicht dem historischen gegebenheiten. 

Mehr infos gibt´s hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Tula_(archäologische_Stätte)

co_works exhibition houston

putting up the co_works show / houston

 

co_work: esenherz | guthier

# 001 painting: gert esenherz  | photo: norbert guthier  |  size: 40 x100 inches # 002 painting: gert esenherz  | photo: norbert guthier  |  size: 40 x100 inches # 003 painting: gert esenherz  | photo: norbert guthier  |  size: 40 x100 inches

mit begeisterung zeige ich hier die ersten co_works mit bert esenherz / los angeles und mir. diese co_works, also die Fotografie mit der Malerei zusammen, haben die größe von 254 cm x 101cm. preise auf anfrage.