der irak hat sich, nach dem ausplünern von saddam hussein, den golfkriegen und dem is terror noch nicht wirklich wirtschaftlich erholt. Zwei generationen wurden einer fundierten ausbildung beraubt, die schulen sowie das gesundheitssystem liegen nach wie vor darnieder. Überall und immer gibt es militärkontrollen, wir galten wohl als ungewöhnliches fahrzeug und wurden deswegen immer argwöhnisch inspiziert.
Die menschen freuen sich über jeden touristen, sie sind wohl das vorzeichen für eine normalisierung der lebensituation aber viele touristen haben wir wahrlich nicht getroffen.
Bagdad ist in wenigen jahren von 4 auf wahrscheinlich 8-11 millionen einwohner gewachsen, dementsprechend chaotisch geht´s auf den straßen und im souk zu. Die wichtigste verkehrsregel scheint zu lauten: „don´t give space“. Und leider scheint in den kriegswirren das umweltbewußtsein abhanden gekommen zu sein, selten haben wir ein derart vermülltes land erlebt.


Hallo Norbert,
faszinierende Eindrücke, die Deine Fotos wieder geben. Besonders gefallen hat mir, dass Du auf die Manschen zugegangen bist. Es sieht so aus als könntet Ihr viel erzählen, wenn ihr wieder da seid.
Weiterhin eine gute Reise .
Gruß Steffen