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Monthly Archives: November 2014

savannah / scad museum

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Das Gute lag so nah……….

„The Divine Comedy: Heaven, Purgatory and Hell“ revisted by Contemporary African Artists – das Ausstellungsplakat vom Museum für Moderne Kunst MMK in Frankfurt hatten wir sehr wohl wahrgenommen. Es hing noch bei unserer Abreise nach Kanada am 20. Juli 2014. In den Wochen und Monaten vor unserem großen Trip war aber an Kulturevents nicht mehr zu denken. Wir hatten Kopf und Hände voll zu tun, unser Fahrzeug fertig zu machen und unser Leben in Frankfurt „abzuwickeln“.

Im November in Savannah angekommen, besuchten wir das SCAD Museum of Art – angezogen von der tollen Architektur des Gebäudes, bestehend aus einem alten Eisenbahndepot von 1853 kombiniert mit modernster Museumsarchitektur aus Beton und Glas im Jahre 2011. Und wir trauten unseren Augen nicht als uns das gleiche Ausstellungsplakat begrüßte, das wir in Frankfurt wahrgenommen hatten. Manchmal trägt uns das Schicksal das Glück hinterher. Eine sehr emotionale Ausstellung über Himmel, Hölle und Fegefeuer. Bis zum 25. Januar noch in Savannah zu sehen. Unbedingt empfehlenswert. Wie übrigens die ganze Stadt inclusive ihrer französichen Restaurants wie zum Beispiel das „Papillote“ 218 W Broughton Street.

Ein Tip für unsere Wohnmobil-Kollegen: Zwei Übernachtungen auf dem sehr zentralen Parkplatz des Visitorcenters sind für schlappe 12 $ zu haben. Und lasst Euch nicht irritieren von den Schildern, die darauf hinweisen, dass der Platz um 6 pm geräumt sein muss. © B.G. 

charleston

pond close to the drayton hall building staircase / drayton hall ballroom / drayton hall our truck in front of drayton hall

Charleston war eine der reichsten städte amerikas, zumindest vor dem „civil war“. Die stadt ist bekannt durch den gleichnamigen tanz und durch die dame mit dem bananenröckchen. josephine baker war´s, die den zappeligen charleston weltweit bekannt gemacht hatte. Die stadt ist aber auch bekannt durch die zahlreichen „plantations“, ehemalige residenzen der großgrundbesitzer. Wir suchten uns das ursprüngliche und nicht nachträglich modernisierte „drayton hall“ anwesen zur besichtigung heraus.

Der damaligen reichtum, so wurde uns erklärt, kam durch den großflächigen reisanbau zustande, wenig beachtung hingegen gab´s fuer diejenigen, die unter entsetzlichen qualen und entbehrungen für den reichtum ihrer besitzer sorgten, die sklaven. Charleston war eine der hauptumschlagplätze des sklavenhandel und kaum eine stätte erinnert heute an das zigtausendfache leid. Dafür wurde uns das luxuriöse leben der ehemaligen besitzer von „drayton hall“ in vielen Anekdoten und Jahreszahlen nähergebracht.  © n.g. 

 

blue ridge mountain parkway


hier sind einige impressionen von dem parkway…

… viel spaß bei dem „scenic drive“ und der musik von volker jaekel and elke schneider.

barbara fisher / asheville


Eigentlich hatten uns die „12  Bones“ nach West-Ashville geführt. Eine Kult-Kneipe mit Kult-Spareribs. Aber in West-Ashville findet sich auch jede Menge Kult-Ur. In den bunt bemalten alten Industriebacksteinbauten haben sich viele Künstler, Kunsthandwerker und solche, die für den touristischen Nippes sorgen, niedergelassen. In einem dieser Atelierhäuser begrüßten uns im Flur exemplarische Arbeiten von allen Bewohnern. Die Arbeiten, die uns sofort auffielen, waren allesamt Malereien von Barbara Fisher. Und sie zogen uns förmlich in ihr Atelier. © B.G.

angela & philipp


Radfahrer mit großen packtaschen am bike sind schon etwas besonderes auf dem blue ridge mountain parkway. Wir schauten uns gerade auf einem der scenic lookouts um, als die beiden neben unserem truck anhielten und uns auf deutsch anquatschten. Schau an, die sind fast auf der gleichen tour unterwegs, von toronto nach südamerika, aber die beiden werden wohl deutlich schneller am ziel sein. In 20 monaten wollen sie den gletschern von patagonien gegenüberstehen. Taff.

Wir luden die zwei auf einen Kaffee und eine tafel schokolade ein, beides sinnvoll für´s weiterkommen. © n.g. 

www.undwirfahrnweiter.blogspot.de