Tikal war einst eine der wichtigsten maya stätte und liegt im regenwald des petén. Der petén galt als das siebtgrößte regenwaldgebiet der erde, aber davon hatten wir auf dem weg aus rio dulce nicht viel gesehen. Statt regenwald gibt´s jetzt maisfelder, rinderweiden, ölpalmen und brachland.
Ab dem dritten jahrhundert n.chr. gab´s in tikal eine rege bautätigkeit und zu ehren der götter mussten jede menge tempel, pyramiden und auch herrschersitze geschaffen werden. Tikal unterwarf nachbarstädte und hatte eine lange feindschaft mit calakmul von dem es im jahre 562 vernichtend geschlagen wurde. In jahre 695 gab´s die revanche und calakmul wurde unterjocht, was für tikal eine neue blütezeit bedeutete.
Einst lebten in der stadt und umgebung an die 200.000 menschen aber anfang der 9. Jahrhunderts war´s dann plötzlich vorbei. warum es zum exodus kam ist bis heute ungeklärt, aber man nimmt an, dass zwischen 800 und 830 eine extreme trockenheit herrschte.
Vielleicht hatten die mayas zu viel regenwald abgeholzt zum anbau von mais etc. und damit das microklima verändert?


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