ende
Blog Archives

coco´s corner


Noch führt die strecke von puertocitos zum highway no 1 an coco´s corner vorbei. die staubige, holprige und enge dirt-road-piste wird durch eine, seit jahren im bau befindliche, neue teerstraße ersetzt, die coco´s corner nicht mehr tangieren wird. Coco lebt seit 26 jahren im zentrum vom no-where. Zwar kreuzen hier zwei staubige pisten aber viel verkehr gib´s deswegen noch lange nicht. Früher ist der, inzwischen 79 jährige, motorradrennen gefahren, hat durch einen arbeitsunfall ein bein verloren und durch eine infektion auch noch sein zweites. Er hat´s auf die gleiche länge amputieren lassen, das macht´s einfacher, meinte er. Coco verkauft erfrischungen und führt seit vielen, vielen jahren gästebuch. Mittlerweile wären es neun kladden, waere nicht eine geklaut worden, bedauerte er. Unter all den einträgen war auch einer von „horst und rita“. die beiden hatten wir vor etlichen monaten in kanada auf dem icefield-parkway getroffen. Tja, vielleicht ist es ja doch ein zentrum von „some-where“  

viva mexico, viva salsa


Wir verließen die usa, das land, an dem die grenzbeamte in kugelsicheren westen dienst tun und reisten nach mexico ein. Wir begehrten ein visum für 180 tage und der grenzbeamte pries die salsa auf seinem tisch als sehr pikant und aromatisch. „Special offer: 3 stück fuer 5 us$“. Aha. „Gibt es besondere voraussetzungen das visa zu erhalten?“ fragte ich. „die salsa sei prima zum fisch und fleisch und überhaupt…“ wir füllten die visakarten aus, zahlten dafür an einem bankcounter, und gingen zurück in sein office. Die salsa war immer noch im angebot und immer noch sehr pikant und aromatisch. Er stempelte die pässe mit einem stempel, dessen farbe in den letzten sonnig, heißen monaten ihren aggregatzustand verändert hatten. wir brauchten den stempel um unsere einreise zu dokumentieren. „ok, drei fläschchen von der leckeren salsa, bitte“ und könnte neue stempelfarbe helfen? danach war der stempel so verschmiert, dass er aus anderen gründen unleserlich war…

midway with bill


Der 88 jähre bill war beim marine corps, hat zwei hubschrauber abstürze überlebt und ist der vater einer sehr guten, langjährigen amerikanischen freundin von uns. Seit etlichen jahren arbeitet er ehrenamtlich auf dem zum museum umgebauten flugzeugtraeger „midway“, der übrigens erst 8 tage nach dem ende des zweiten weltkrieges in dienst gestellt wurde. 5 stunden dauerte die tour und wir hatten mühe, dem vitalen 88jährigen durch die verwirrenden gänge des schiffes zu folgen.

t.w. rassmeussen


verständlich, dass phil sich ein pseudonym für´s internet zulegte, denn würden sich einladungen zu solch einem tollen dinner rumsprechen, er hätte jeden abend seine terasse voller gäste. Phil ist member der OneDayOnePhoto-gruppe, die unser freund frank lange aus essen / deutschland vor einigen jahren initiiert hat und der wir schon einige super tolle treffen und einladungen zu verdanken haben. wir erzählten von unserern reiseerfahrungen und all den bereichernden begegnungen und phil meinte, das wären unsere „travel pearls“. überhaupt hat er einen tollen humor und bettina erfreute sich an seinem spruch „it´s always great, until it´s not“

danke an julie und phil für den großartigen abend. Und auch danke an all die tollen ungenannetn begenungen mit unseren amerikanischen freunden.

hollywood animals


Unser freund stephen in frankfurt meinte, wenn wir nach los angeles kämen, dann sollten wir unbedingt seine schwester bettina dort besuchen. Sie und ihr mann eric betreiben die company „ hollywood animals“ und die beiden haben viele handaufgezogene löwen, tiger, bären, affen, katzen, hunde, die als „schauspieler“ in hollywood filmen zu sehen sind. Mir war klar, um mit solchen tieren umgehen zu koennen, muss man sehr gut deren körpersprache lesen können, dennoch war ich überrascht, wie praeziese die bettina verhaltenweisen der tiere vorhersehen konnte. Und extra für uns „wagte“ ihr mann eric den gang in den tigerkäfig. Die tiger lieben ihn, das war offensichtlich und jeder wollte mehr streicheleinheiten abbekommen als sein Artgenosse. Danke an die beiden und alle staffmitglieder, dass wir das erleben durften. Und vielen dank an stephen in frankfurt!!

reagan library


Die amerikanischen praesidenten bekommen jeweils ein museums mausoleum der besonderen art. Reagan´s steht auf einem hügel bei los angeles und war für uns ein interessanter, amerikanischer blickwinkel zurück in die –auch deutsche- geschichte.

Begeistert hatte mich die Präsentation der airforce one maschine mitsamt der „state of the art technik“ der boing von 1972. 

tailfin



Wir sind wieder in phoenix gelandet und planen die 3.etappe unserer reise von nova scotia / kanada nach patagonien / argentinien.

Im september letzten jahres hatte ich angekündigt, dass andrew´s „heckflosse“ fertig restauriert ist und dass ich diesen oldtimer für´s „mercedes benz starmagazine of america“ fotografiert hatte. Die veröffentlichung ist erfolgt und hier gibt´s die bilder dazu: