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maison traditionnelle


Abdella und Fatiha hatten uns mitgenommen nach Oumesnate, ein Dorf im Tal der Ammeln. Der  historische Dorfkern  – das „Ancient Village“ – klebt verfallen als Ruinenansammlung an den Hängen des Jebel l’Kest. Eines der Häuser war noch bis Anfang der 80er Jahre bewohnt und dient heute sozusagen als historisches „Berbermusterhaus“. Mustapha, einer der Enkel des Besitzers, gibt uns eine beeindruckende Führung: man merkt ihm nicht nur an, dass er stolz ist auf die bis ins kleinste durchdachte Architektur der alten Berberhäuser sondern er brilliert auch mit einem fehlerfreien Deutsch. Alles von Touristen gelernt, wie er uns sagt. Sein blinder Großvater, der noch in dem Haus geboren wurde, sitzt dekorativ in der Belletage und gibt eine musikalische Einlage für uns. Das jungen Paar Abdella und Fatiha bekommt on top ein paar Lebensweisheiten von ihm, die wir leider nicht übersetzt bekommen.

© b.g.

mucisians


Die gastfreundlichkeit der marokkaner –zumindest im anti atlas, wo wir uns in der letzten zeit aufgehalten hatten- ist wirklich bemerkenswert. Unser unermüdlicher aissa hatte den besuch bei der pottery ermöglicht und auch diesen besuch organisiert. Das video wird später folgen, ein wiederholter besuch des blog könnte sich lohnen…

Nach der darbietung des traditionellen folkloretanzes der berber wurden wir zu einer familie zum lunch eingeladen. Es gab eine cous-cous tajine fuer alle tänzer und musiker mit reichlich ziegenfleisch, sehr oppulent und sicherlich nicht eine alltägliche köstlichkeit. Traditionell aßen die frauen in einem anderen raum, eine tatsche, der ich nicht sonderlich viel abgewinnen kann. Sehr bemerkenswert war hingegen, dass ich zum fotografieren regelrecht aufgefordert wurde, bis hin, dass eine junge frau uns Ihre privaten räume zeigte.

Booking address: association afoot ghofos +212 (0) 662895615   /  adarfi2957@gmail.com

© n.g.

pottery


pottery

ohne aissa wären wir nie nach imziln gefahren und hätten so auch nie die tradionelle „pottery“ gefunden. Keine reklametafel wies auf den töpfer hin, der ein einem absolut dunklen raum mit archaischen mitteln die traditionelle tajinen (also tontöpfe in denen hier gegart wird) herstellt. Meiner kamera zu ehren wurde bei einem winzigen festerchen der klappladen geöffnet, doch ohne eine sehr hohe empfindlichkeitseinstellung  hätte ich nichts fotografieren koennen. Low-tech traf auf high-tech. Das geschäft mit den getöperten wasserkrügen liefe schlecht, übersetzte der aissa, platikbehälter seien leichter und billiger.

Stimmt, und deren überreste fliegen, nebst myriaden von platiktüten -dank fehlender entsorgung- überall in der landschaft herum.

Mit tee, buttermilch mit argan-öl & unmengen süßigkeiten wurden wir herzlich in der familie aufgenommen. Danke !

© n.g.

karawanserei tighmert


In der Oase Tighmert bei Guelmim gibt es ein zauberhaftes kleines Museum in einer alten Karawanserei. Salem, der zusammen mit seiner Familie all’ die Dinge des Nomadenalltags zusammengetragen hat, führt für 25 Dh auf Englisch durch die Sammlung. Wenn die Tür verschlossen ist, findet man Salems Telefonnummer auf dem Blatt einer Opunzie am Eingang des Museums. Wer in der Oase eine tolle Übernachtungsmöglichkeit sucht, dem sei das sehr geschmack- und liebevoll angelegte Maison D’Hotes Nomades empfohlen – www.darnomade.com

kamelmarkt in guelmim


Kamelmarkt in Guelmim

„Pure Inszenierung für Touristen“ schreibt unser Reiseführer. Wenn man nix erwartet, kann’s nur gut werden. Und wenn man sich klar macht, dass die Zeit der Nomaden vorbei ist und die paar Kamele, die angeboten werden, für den Grillspieß gedacht sind statt für die Karawane, dann bleibt ein bunter Markt mit Kühen, Ziegen und Eseln – allemal exotisch genug für uns Mitteleuropäer. Touristen haben wir übrigens keine gesehen………….

© b.g.

fog harvester


peter trautwein hat fuer die deutsche wasserstiftung das system des nebel kollektors grundlegend ueberarbeitet. Mit speziellen netzen werden aus dem nebel die wassertröpfchen gefischt und ueber rinnen gesammelt. Das problem aller bisherigen anlagen, die erstmals in chile eingesetzt wurden, ist, dass die telweise sehr hohen windgeschwindigkeiten die konstruktionen umknicken und dass die netze den staendigen belastungen nicht standhalten und zerreisen. Der neue kollektor ist nicht nur stabiler sondern gleichzeitig auch viel flexibler, außerdem werden an der neuen anlage auch verschiedene netztypen getestet und dies wissenschaftlich begleitet. Demnächst gibt es hier im blog ein video über den aufbau und die wirkweise der anlage.

© n.g.

mount boutmezguida


Der, in den Ausläufern des anti atlas gelegene berg ist mit 1225 m die höchste erhebung in der umgebung von sidi ifni. Er ist von der dt. wasserstiftung für die testanlage der neu entwickelten nebelfanganlage ausgewählt worden. Zeitweise liegt der gipfel in dichtem nebel und das bei oft hoher windstärke. Kaum zu glauben in solch einem heißen und trockenen land wie marokko, aber wir haben es selber erlebt. Selbst die piste wurde so nass und glitschig, dass die abfahrt vom mount boutmezguida verschoben werden musste und auch pkw gelaendewagen kamen nicht mehr hoch zu uns. Der esel übernahm die versorgung der station …

© n.g.