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blühende landschaften


blühende landschaften

Dank globalisierung und umweltbewußtsein kann man dieses phänomen in vielen laendern zu allen jahreszeiten –auch in marokko- bewundern. Myriaden von platiktüten strahlen in farbenfrohen formen  ueberall in der landschaft und an den büschen mit Ihren dornigen fangärmchen. Wer hätte das gedacht, dass ausgerechnet ein afrikanisches land namens ruanda sich diesem farbenfrohen schauspiel entzieht, dort sind nämlich die platiktüten verboten! © n.g. 

chez salem


In zagora werdet Ihr unweigerlich mit dem versprechen „nur gucken, nix kaufen“ in die souvenierläden der hauptstrasse gelockt, die mehr oder minder immer das identische angebot haben. Zum salem sind wir freiwillig gegangen, denn er ist mit michael dennig befreundet seit dieser salem´s auto vor jahren mal aus dem dreck gezogen hatte. Handeln sollte man sicherlich auch bei Ihm, denn schließlich muss er im sommer die dreifach-hochzeit seiner beiden söhne und seiner tochter finanzieren. 500 gaeste werden erwartet und sieben tagelang gefeiert, erklaerte er uns, als wir bei Ihm zum abendessen eingeladen waren.

boutique la pamerie; chez abou salma salem, zagora und sagt einen gruß vom michael dennig, dannn wird´s handeln einfacher.

© n.g. 

1001 night experience


Nicht so ganz zufällig trafen wir die dennigs in boudnib. Michael, der inhaber von 4ward4x4 experience hatte bei unserem auto die größeren tanks und die schwingsitze eingebaut und neben dem expeditionsmobilbau bieten seine frau tine und er auch geführte truck-touren an und das nicht nur durch marokko.  Privat waren wir zur weihnachtsfeier auf einer düne verabredet, tine und michael waren in begleitung zwei weiterer trucks und so machten wir uns mit vier lkw´s auf die piste gen erg chebbi.

Das weihnachts fondue verschoben wir wegen wind und kälte, stattdessen saßen wir bei spaghettis in ihrem auto, doch am 2.feiertag gab´s ein tolles fondue in der  bilderbuch oase von asarcam. danke tine und michael für die 1001 nacht experience!

© n.g.

http://www.4ward4x4-experience.com

marabout sidi mashour


ein marabout hat nichts mit dem gleich lautenden vogel zu tun, sondern ist die marokkanische varainte einer grabstätte fuer einen islamischen heiligen. Hier in tinerhir ist das marabout von sidi mashour, erklaerte uns mohamed und wollte es uns selbstlos zeigen – auf dem weg zum unvermeidlichen teppichladen seines verwandten. Wie er erzaehlte wird der raum immer noch waehrend des ramadans zum fastenbrechen von frauen genutzt und die schwarzen rußspuren der kerzen an der mittelsäule und den wänden vermitteln die 1001nacht stimmung von farbenfroh vermummten gestalten an reichlich gedeckten tischen.

© n.g.

 

high end chill out


leute, wenn Ihr nach marrakech kommt , einfach weil Ihr mal einen tapetenwechsel braucht, bucht Euch ins palais namaskar ein und es wird Euch an nichts fehlen. vielleicht etwas geld bei der abreise, aber das seid Ihr Euch doch wert, oder?

© n.g.

www.palaisnamaskar.com

truck-wash plant


Sollte es Euch jemals nach tafraout verschlagen, so solltet Ihr auf keinen fall versäumen, den abstecher zur ait mansour schlucht zu fahren. Speziell im lkw ist es ein erlebnis, denn die palmblätter, die feigenäste und andere garstige sträucher kratzen links und rechts, speziell aber auf dem dach den staub der wüste ab. Und das alles ohne schaum und wasser.

Die schlucht ist paradiesisch schön, sehr beeindruckend die steil aufragenden felswände links und rechts und wie gesagt, der straßenverlauf nimmt rücksicht auf jede palme, die auf der strecke steht. Nach wenigen kilometern war dann auch schluss fuer unser gefährt, rien ne vas plus und wir erkundeten diese perle von oase zu fuß…

© n.g.

blue stones


Der belgier jean verame hatte 1984 die idee, einige steine bei tafraout mit hauptsaechlich blauer aber auch mit roter, lila und schwarzer farbe anzumalen. Fast 20 tonnen farbe spaeter war sein werk vollendet und gibt selbst heute noch einen surrealistischen und seltsam befemdlichen eindruck wieder, sobald man sich auf diesem riesigen gelaende aufhaelt. Zwar hat die sonne schon kraeftig die farben ausgeblichen und auch der wind schmiergelt an dem kunstwerk, doch einheimische pinseln ab und wann die steine wieder an um die touristische attraktion zu erhalten. Doch auch bescheuerte touristen glauben sich auf den steinen verewigen zu müssen und kritzeln botschaften darauf um ihrer armseligen existenz etwas bedeutung zu verleihen.

© n.g.