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hitchBOT


was für ein geile idee! Ein roboter, der quer durch kanada trampt, alleine. Von halifax nach victoria, mindesten 6125 km von küste zu küste. Ein  kunstprojekt, das zeigen wird, ob roboter angst vor menschen haben sollten. Für menschen ist trampen in kanada übrigens verboten. Die idee wurde von frauke zeller  und david harris smith geboren, sie sind quasi die eltern von hitchBOT. Es  (hitchBOT ist ein neutrum) steht am straßenrand und winkt mit den schwimmnudelärmchen, die schwimmnudelbeinchen stecken in kinder-gummistiefeln, der kopf ist eine käseglocke mit zwinkernden digitalaugen. Ab und wann fragt es etwas, macht selbstständig aufnahmen auf seiner reise, ist mit facebook und twitter verbunden und sendet seine gps  position . seine eltern hoffen auf viele adventures und dass es regelmäßig am zigarettenanzünder aufgeladen wird oder bei gastfamilien uebernachten darf, wenn das wetter mal zu garstig zum trampen sein sollte.

Ich hatte von diesem projekt schon vor unserer abreise in deutschalnd  im radio gehört, aber die wahrscheinlichkeit, das kerlchen zu treffen war nicht sehr groß. Eine freundin schrieb uns nach halifax, dass hitchBOT am 27.07. –orts- und zeitgleich mit uns- seine reise starten wuerde.  Ich schrieb sofort davis harris smith an und bekam prompt eine antwort. So kam hitchBOT zu einer sonderfahrt in unserem truck. Beim ein-und ausladen am pier von halifax versammelten sich gleich eine menge menschen. Alle hatten von hitchBOT in den medien gehört und alle waren begeistert von der idee. Sensationell, das projekt hatte es schon weltweit in die medien geschafft BEVOR es auf die strecke ging!

Wir wüschen hitchBOT eine gute reise und werden berichten, was es erlebt und ob es victoria wohlbehalten erreicht. © n.g.

 

halifax


irgendwo – mitten auf dem atlantik – überflogen wir unseren truck, der mit dem schiff auf dem weg nach haliax war. dort mussten wir auf ihn warten, denn das schiff hatte 3 tage verspätung. halifax, eine stadt mit rund 290.000 einwohnern, scheint im aufbruch zu sein, zumindest sieht man überall in der stadt baukräne. das hängt wohl nicht mehr mit der explosion von 1917 zusammen, als ein mit sprengstoff beladenes schiff im hafen, nach einer eher harmlosen havarie mit einem anderen frachter, in brand geriet und wenig später explodierte. 200 tonnen tnt und  2300t explosive pikrinsäure erzeugten die bis dato stärkste je durch menschen verursachte explosion bei der 1946 menschen starben. dieser „rekord“ wurde erst durch das zünden der atombombe über hiroshima eingestellt.

farewell party


ganz, ganz lieben dank an maria-anna und paul von alp-galleries, die für uns den abend ausrichteten. es war toll und ergreifend, dass so viele freunde gekommen waren um uns farewell zu sagen. danke an alle und „keep in touch“.  © n.g.

departure

1. etappe unserer reise nach patagonien war frankfurt -> hamburg. dort im hafen startet unser truck seine seereise nach halifax / canada, wir folgen im flugzeug … © n.g.

nuno evaristo / video

hier mal ein video über meinen neuen co.worker nuno evaristo. Ihn hatte ich vor einiger zeit schon einmal besucht und jetzt habe ich ein video über sein arbeiten fertig gestellt.

endspurt


endspurt

Eigentlich wähnte ich das auto reisefertig , aber die fahrt durch marokko offenbarte auch probleme, gab anregungen und machte nachbesserungen noetig. weitere veraenderungen am innenausbau, der dachtraeger, der wegklappbare unterfahrschutz, sandbleche als flankenschutz und vieles mehr brachten die zeitliche planung durcheinander, doch mitterweile wird geputzt, auf- und eingeraeumt. Demnaechst wird das auto von hamburg aus nach halifax / kanada verschifft, dann wird die rote linie auf der karte (oben im blog) schwarz und die fahrt von nord- nach sueamerika kann beginnen. Wir sind gespannt auf  Eure tipps und anregungen und freuen uns auf spannende Begegnungen, ueber die es zu berichten gilt. © n.g.

 

jonas burgert

jonas burgert in his studio

leute, merkt euch diesen namen. ein shootingstar in der kunstszene, der noch mehr medienpraesenz mit seinem schaffen erzielen wird, keine frage.

2012 saßen bettina und ich ergriffen vor einem riesigen bild im modern art museum in denver, noch ohne zu wissen, wer der künstler war. „jonas burgert, berlin / germany“ stand auf dem schild, minuten spaeter war er gegoogelt und eine mail an ihn unterwegs. 2013 kam dann eine einladung zu seiner ausstellung „schutt und futter“ bei der kestnergesellschaft in hannover.

jetzt waren wir in seinem berliner atelier und mehr als beeindruckt. welch ein auftakt für unsere reise durch die welt und durch die kunst, die durch die verschiffung unseres trucks nach amerika fahrt aufnehmen wird. wer sich keinen „echten“ burgert leisten kann weil z.b. die wände seiner wohnung nur 3m hoch sind, der sollte sich wenigstens das buch „schutt und futter“ gönnen (kestnergesellschaft,  verlag der buchhandlung walther könig) © n.g.

www.jonasburgert.de

„Hirnöffner“ nennt Jonas Burgert seine Atelierecke, in der er zwei Wände, einen Tisch und den Boden über und über mit Scrap-Material bepflastert hat. Mode-Ikonen der 50er Jahre hängen neben Fotos von blutverschmierten Attentatsorten und grau bemalten Menschen, die in einer ebenfalls grauen Felswand umherklettern. Eine wilde Mischung, in die er vor dem Arbeiten eintaucht, um sich die „Poren“ zu öffnen. Danke Jonas, dass Du uns die Pforte zu deinem Atelier aufgetan hast. Es war ein super spannender Vormittag für uns. © b.g.