ende
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horizont


neues vom horizont …  © n.g.

sky trial


„Vegetarian“ is just an old indian word for „Bad Hunter“

Die Elche im Cape Breton NP sind sogar vor diesenVegetariern sicher. Daher bleiben sie auf dem Skyline-Trail auch ruhig im Gras liegen, wenn die Touristen ein Selfie mit ihnen schießen wollen. Glück für uns, denn alleine hätten wir die beiden in dieser Position im Gehölz vielleicht gar nicht entdeckt. Irgendwann gähnten nicht nur die Elche vor Langeweile und nachdem sich alle Menschen wieder verzogen hatten, gehörte der erhabene Moment, als sich die beiden zur vollen Größe aufrichteten, uns ganz alleine. Übrigens: auch ein Moose benutzt dann gerne den angelegte Trail statt durchs Unterholz zu staksen – Convienience for Wildlife eben.

Der Boardwalk auf den Klippen des Skyline-Trails ist wie vollmundig angekündigt „breathtaking – vor allem dann, wenn man genügend Übergewicht mit sich rumschleppt. Der Blick war klasse aber der Steg kam uns eher „overdone“ vor. ©  b.g.

lobster to go


Die delikatesse „steamed loster from nove scotia“ landete mitsamt plastikgabel und plastikmesser im styropor warmhaltepack. „Lobster to go“ eben.  Fast food at it’s best und da störte es kaum noch, dass die plastikgabel den anfordungen nicht standhielt  und die zähnchen bald in alle richtungen zeigten.

Zu finden ist „natures catch take-out“ an der straße #7 bei dem örtchen tangier.

Übrigens, der rest vom lobster landeten abends in den spaghettis und da war die location schon standesgemäßer. © n.g.

tide


Heute ist sonntag, also mache ich es mir einfach und lasse wikipedia das phaenomen des tidenhubs in der bay of fundy erklären. Die können das ohnehin besser…

„In diesen Armen läuft das Hochwasser besonders hoch auf und erreicht 16 Meter Tidenhub bei Normalhochwasser und bis zu 21 Meter Tidenhub bei Springflut, was die höchsten Tidenunterschiede der Welt sind. Dieser Tidenhub entsteht aufgrund eines hier besonders ausgeprägten Resonanzphänomens. Die Gesamtlänge der Bucht entspricht etwa der Entfernung, die eine Wasserwelle benötigt, um sie während einer „Halbtide“ (etwa 6 Stunden) zu durchlaufen. Mit jeder in die Bucht einlaufenden Gezeitenwelle aus dem Atlantik wird die in der Bucht hin und her laufende Gezeitenwelle synchron verstärkt. Ein ähnlicher Effekt kann auf kleinem Raum in einer gefüllten Badewanne erzeugt werden, indem eine hin und her schwappende Welle im Takt aufgeschaukelt wird.“

100 milliarden tonnen meerwasser strömen 2x täglich in und aus der bucht, das übertrifft die menge aller süßwasserflüsse der erde. Erstaunlich! © n.g.

 

buckelwale


Wir fragten uns: wovon leben denn die leute auf den inseln von digby neck? Antwort: vom lobster und muscheln fangen und vom waltourismus. wale aus naechster nähe, einem versprechen, das wir testen wollten! Mit einem zodiak (einem schlauchbot mit dickem außenbordmotor) ging´s raus in die bay of fundy und wir hatten glück: nach einer halben stunde entdeckte unser skipper die ersten wale. Motor abstellen, treiben- und wale näher kommen lassen. Es waren drei buckelwale, die mit 12-15m schon erwachsen waren. Das boot fanden sie nicht beeindruckend, sie kannten das wohl schon. Das kleine gummiding beißt nicht und wenn schon, 25 bis 30 tonnen ist ein gewichtiges argument. Übrigens sind die buckewale sehr kommunikativ und bei einer lautstärke bis zu 190 dezibel auch schwerlich zu überhören. Unsere dreiergruppe döste, tauchte ab und wann in die tiefe und dann verabschiedete sich einer mit einem großen sprung aus dem wasser von seinen kumpanen. In diesem moment hätte ich besser nicht gerade das objektiv wechseln sollen… © n.g.

balancing rock


Ein toller wanderweg auf long island / digbys neck fuehrt zum phänomenalen „balancing rock“. er ist etwa 1,30 m breit und 6,6m hoch. Als eine bizarre laune der natur blieb diese große basaltsäule  frei stehen nachdem wohl viele ähnliche ins meer gekippt oder an land gestürzt sind.

So, und jetzt werde ich etwas klugscheißen:

Vor ca. 200 millionen jahre lag nova scotia inmitten von dem super-kontinent pangaea. Während der trias zeit kam bewegung in die sache und pangea zerbrach in nord- und südamerika, afrika und den atlantischen ocean.

So stand´s auf einer infotafel am „balancing rock“

… und eigentlich hing eurasien, indien und australien auch noch dran. © n.g.

norman veinott


wenn Ihr zufaellig nach pleasantville in der naehe von lununburg / nova scotia kommen solltet, dann schaut doch mal bei norman vorbei und entscheidet selbst ob´s kunst ist oder ob´s weg kann. norman schweißt in seiner werkstatt seit 30 jahren aus alten, gebrauchten autoteilen seine objekte zusammen. Das war so ziemlich die einzige information, die der wortkarge morman mir anvertraute. Wollt Ihr normans mailadresse haben? Fehlanzeige, so etwas hat norman nicht. Meldet Euch bei mir und ich schicke Euch die telefonnummer. Und norman ist, laut seiner visitenkarte, 25 stunden im einsatz. © n.g.