Karneval hat man im blut, – oder eben auch nicht. Unser blut ist nicht kontaminiert aber versäumen wollten wir die gelegenheit einen südamerikansichen karneval zu erleben auch nicht. Also kauften wir, für hiesige verhältnisse, teure tribünenplätze um zutritt zu dem ca.1 km langen paradeplatz zu bekommen.
Erst um 22 uhr begann die show und der lärm aus den lautsprecherboxen war unerträglich. Die von den gruppen live aufgeführten karnevalssongs klangen für unsere gequälten ohren immer gleich und ich gelang zur überzeugung, dass nur ein chemisch manipuliertes gehirn das alles ertragen, ja sogar als gut befinden konnte. Einzig die halb nackt tanzenden mädels waren nett anzusehen aber ich hätte lieber die andere hälfte auch noch gesehen.
Bereits um mitternacht traten wir den heimweg an, denn die motivwagen wurden so langsam durch die arena gezogen dass –bei uns- sich gähnende langeweile breitmachte.


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