Wir wussten, dass oktober noch nicht die zuverlässigste zeit ist, die vulkane in guatemala zu besteigen und so waren auch die wetterprognosen nicht sonderlich gut. Wir warteten einen tag ab, für den wenigsten kein regen vorhergesagt war.
Nachmittags um zwei gingen wir mit unserem guide los, und liefen den von pferden zugeäpfelten schmalen weg richtung pacaya. Das wetter verschlechterte sich, der wind frischte zum sturm auf, der nebel verdichtete sich zum nieselregen. Fast am gipfel kamen uns eine touristin mit ihrem guide entgegen. Sie hatten den pacaya fauchen gehört aber nichts gesehen. Dieses nichts wollten wir auch sehen, also stapften wir im losen lavagestein weiter. Am kraterrand wurden wir vom sturm fast weggeblasen und suchten deckung hinter einigen felsen. Und dann, für immerhin fast 5 sekunden, gab´s eine wockenlücke. Dann war er wieder weg, der pacaya.


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