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Yearly Archives: 2017

simón vega


Simón lebt in einer kleinen gemeinde am pazifik, 15 km entfernt von der stadt la libertad in el salvador und nah zu allen surfspots der umgebung. In seinem atelier forscht, konstruiert und zeichnet er entwürfe für die von ihm gebauten großskulpturen. Diese basieren auf historischen raumschiffen und kapseln aus der zeit des kalten krieges, werden aber mit materialien und konstruktionsmethoden erstellt, die von der informellen architektur und konstruktionen der armenvirteln inspiriert sind, wie sie in seinen heimatland vorkommen. Die skulpturen selbst werden wegen ihrer größe in der regel vor ort in den galerien gebaut, die ihn in wien, medellín und guatemala und in museen auf der ganzen welt repräsentieren. Daher ist sein atelier hauptsächlich ein forschungs-, labor- und testgelände. Er zeigte uns einige seiner vergangenen und kommenden projekte, wie zum beispiel eine riesige raumstation basierend auf der sowjetischen MIR, die im april nächsten jahres an einem geheimen ort gebaut wird.

Folgt meinem blog! Im februar 2018 werde ich verraten, wo diese skulptur entsteht!

BIO

Simón Vega creates drawings, sculptural installations and happenings inspired in local markets, self-made-architecture and vendor carts found in Central America. These works parody Cold War space capsules, Mayan pyramids, Modernism’s iconic buildings and contemporary surveillance systems, creating a humorous fusion between first and third worlds. He has exhibited his work extensively in Europe, the United States, Central and South America. He has algo been a teacher for over ten years at three local universities, done numerous workshops, organized and curated exhibitions, co-edited the book Y.ES Collecting Contemporary El Salvador and is a member of the board at Y.ES Contemporary. He is founder and co-director of Estación Arte y Surf residency and cultural program. He lives in La Libertad, El Salvador.

www.simon-vega.blogspot.com and www.ciudades-perdidas.blogspot.com

termales de alicante / el salvador


Die warnungen vor el salvador waren vielfältig. Super gefährlich, krimielle banden usw und unser mittelamerika reiseführer hatte auf dem titel: don´t go there, it´s dangerous, you will die“. Das sagt hier aber jeder vom nachbarland, der nachbarstadt, der nachbargemeinde und alle, die das behaupten, waren noch nie vor ort. Unser erstes ziel in el salvador waren die hotsprings „termales de alicante“, ein warmwasserparadies aus 15 schwimmbecken mit unterschiedlichen temperaturen. Nach unserer rundreise durch el salvador – die wir unbeschadet überlebten – stoppten wir hier ein zweites mal und genossen die anlage meist für uns alleine. Na ja fast – denn nachts waren 3 schwerbewaffnete guards im dienst. Aber das ist hier üblich, selbst bei jeder besseren pommesbude.

boris ciudad real / el salvador


seine arbeiten entdeckten wir in einer tollen, guatemaltekischen galerie für zeitgenössische kunst und ich bat ihn um einen atelierbesuch. Er wohnt und arbeitet in el salvador, einem von bandenkriminalität gepeinigten land in mittelamerika. Ich quetsche unseren lkw rückwärts in die sackgasse, in der er wohnt und seine gesamte familie hießen uns auf’s herzlichste willkommen. Boris präsentierte seine neusten arbeiten und freut sich über eine beteiligung an meinem co_works projekt. Klasse. Ihr könnt gespannt sein, was auf der kommenden co_works ausstellung in los angeles (april 2018) zu sehen sein wird.

antigua / 3


hier nochmals einige impressionen aus der ehemaligen hauptstadt guatemalas.

pacaya


Wir wussten, dass oktober noch nicht die zuverlässigste zeit ist, die vulkane in guatemala zu besteigen und so waren auch die wetterprognosen nicht sonderlich gut. Wir warteten einen tag ab, für den wenigsten kein regen vorhergesagt war.
Nachmittags um zwei gingen wir mit unserem guide los, und liefen den von pferden zugeäpfelten schmalen weg richtung pacaya. Das wetter verschlechterte sich, der wind frischte zum sturm auf, der nebel verdichtete sich zum nieselregen. Fast am gipfel kamen uns eine touristin mit ihrem guide entgegen. Sie hatten den pacaya fauchen gehört aber nichts gesehen. Dieses nichts wollten wir auch sehen, also stapften wir im losen lavagestein weiter. Am kraterrand wurden wir vom sturm fast weggeblasen und suchten deckung hinter einigen felsen. Und dann, für immerhin fast 5 sekunden, gab´s eine wockenlücke. Dann war er wieder weg, der pacaya.

alvaro sanchez


Im letzten jahr hatte der guatemaltekische künstler alvaro sanchez die kalifornische künstlerin heather wilcoxon in ihrem atelier in sausalito besucht, als diese gerade mit unseren co_works arbeiten beschäftigt war. Das erzählte mir alvoro, als ich ihn in guatemala city traf. Ich hatte die gelegenheit, ihn in seinem atelier zu besuchen und zu fotografieren, dabei vereinbarten wir ebenfalls ein gemeinsames co_works projekt. Er wird mit einem motiv arbeiten, das ich in chichicastenango aufgenommen habe. Seid mit mir gespannt, was daraus entstehen wird.

 

chichicastenango


Jeden mittwoch und jeden samstag ist es soweit: einer der größten märkte mittelamerikas wird in den engen gassen von chichicastemango aufgebaut und am folgenden tag kommen bauern und händler um ihre waren anzupreisen. Anbei einige impressionen aus der stadt und vom markt.