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suzi and alan


Mt. tremper. Noch nie von diesem ort gehört? Nicht verwunderlich, er ist auch nur auf den detailkarten der region um woodstock vermerkt. Dahin hat es uns ausschließlich aus nostalgischen gründen verschlagen, denn dort steht das elternhaus unseres langjährigen freundes alan carle, der in mt. tremper zu zeiten des legendären konzertes seine suzi kennen und lieben gelernt hat. Die beiden hatten uns bei diversen besuchen auf ihrer australischen „botanical ark“ schon so viel jugenderinnerungen geschildert, dass wir unbedingt dorthin fahren wollten um deren wurzeln zu besuchen.

Alan wurde als kind gefragt, was er einmal werden wollte und die antwort war: „australier“. Vor 45 jahren verließ er die catskill mountains, studierte in australien biologie, schickte dann seiner jugendliebe suzi, die er im nahegelegenen waisenhaus für norwegische kinder in mt. tremper kennengelernt hatte, ein flugticket. suzi kam, blieb und wurde auch australierin. Ich kenne die beiden seit 1997 und wer jemals in australien an einem ganz besonderen ort urlaub machen möchte, dem sei das „tranquilla retreat“ auf der botanical ark empfohlen. Besucht die website www.botanicalark.com und informiert Euch –  solch ein privat initiiertes projekt gibt´s kaum ein zweites mal auf der welt. Übrigens, viele unserer freunde wissen davon, hatte ich im jahr 2001 zusammen mit alan das buch „the botanical ark“ publiziert, das das lebenswerk der beiden vorstellt. Noch gibt´s einige exemplare beim alan oder mir zu bestellen. © n.g.

www.botanicalark.com

woodstock


Das synonym einer ganzen generation für peace, drugs, flower power, für hippies und freie liebe. Dabei fand das legendäre Konzert noch nicht einmal in woodstock statt, sondern ca. 70 km entfernt im schlamm der wiese des Bauern  Max Yasgur im Ort  bethel.  Wir fuhren nach woostock nicht aus nostalgischen gründen, sondern weil wir unsere freunde sally und michael besuchen wollten. Beide sind fotografen und michael kenne ich seit jahren, da er meine aktbildbände gekauft hat und diese signiert haben wollte als wir vor jahren in new york waren.

Woodstock, ein kleines, liebenswertes örtchen in den catskill mountains mit nur 3500 einwohnern. Das peacezeichen prangt noch immer im ort, jetzt aber auf kaffeetassen, t-shirts oder als leuchtreklame. Peace dem merchandising. Sally und michal empfingen uns wie lang vermisste freunde, obgleich wir die beiden nur ein einziges mal  vor jahren getroffen haben. Michael stellte mir sogar seinen atelierraum samt blitzanlage zur verfügung, lud uns zum dinner ein und zeigte uns seine liebe- und geschmackvoll gestaltete farm. Großartig, so viel gastfreundschaft zu erfahren, ein großes dankeschön an die beiden. Hier geht´s zur website vom michael: www.photosensualis.com

Unseres truck wegen wurden wir vom deutschstämmigen thomas angesprochen und er lud uns nicht nur zum familiären dinner in sein haus ein, sondern stellte uns sein gesamte anwesen in der zeit seiner abwesenheit zur verfügung. Soviel vertrauen und gastfreundschaft!! Wow, der geist von woodstock lebt. Zumindest hier in den catskill mountains. © n.g.

 

oldies


Wir fuhren durch picton und sahen viele oldtimer auf einer wiese an der straße stehen. Ich fragte, ob dies eine verkaufsshow wäre und ob sie jedes jahr stattfinden würde. „Nun“ gab´s zur antwort „es werden einige autos angeboten aber das treffen findet jede woche statt. Jeden donnerstag abend“.

Also, wenn`s Euch nach picton verschlagen sollte, dann donnerstags! © n.g.

balancing steak


vor einigen tagen hatte ich ein bild vom „balancing rock“ geposted, hier kommt nun das „balancing steak“ © n.g.

guy levesque


Mitten im touristischen Gewühl von Québec City (Vieux-Port historic district) fällt echte Qualität besonders ins Auge: Guy Levesque betreibt sein kleines Atelier mit Verkaufsraum in der Sault-au-Matelot. Er fertigt dort in Handarbeit Masken aus Leder. Besonders seine selbstentworfenen Model, mit denen er die Masken reproduziert, haben es uns angetan. Guy ist ein talentierter Künstler und er hat die Kostümbildner des berühmten Zirkus in die Kunst der Maskenanfertigung eingearbeitet.  © B.G.

 

marc bergeron


OnedayOnephoto ist eine facebook gruppe, die vor ca. 6 jahren ins leben gerufen wurde von unserem freund, dem Essener fotografen Frank Lange und sie hat mittlerweile über 820 mitglieder. Frank hatte mir empfohlen, den kanadischen fotografen  Marc Bergeron zu kontaktieren, er würde in québec city leben und könne mir sicherlich einiges empfehlen. Marc wurde mein „facebook-friend“ und wir trafen ihn in seiner stadt. – dass aus einem solchen kontakt innerhalb so kurzer zeit eine echte freundschaft erwachsen würde, wow, das hätte ich nicht gedacht.

Aber der reihe nach: Marc Bergeron studierte fotografie und arbeitete anschließend, weil sich die möglichkeit ergab, als militär-fotograf.  Mehrere kriege hat er mit seiner kamera dokumentieren müssen, viele seiner kameraden verloren, ist selber verwundet worden und seine traumatischen erlebnisse lassen ihn nicht mehr los. Mittlerweile ist er in rente und seit sieben jahren –zum ersten mal- verheiratet: mit France, einer charmanten, liebenswerten Québecois. Zuvor, so erzählte er, war er durch seine vielen, weltweiten einsätze nicht in der lage eine familie zu gründen.

Marc Bergeron ist ein engagiertes mitglied bei OnedayOnephoto. Er hat uns sein québec city gezeigt, uns wunderbar zu hause bewirtet und uns seinen freunden vorgestellt. Seiner und Frances selbstloser, überwältigender gastfreundschaft widme ich diesen blog beitrag und zeige einige bilder von einem ausflug mit freunden auf seinem boot.

Begegnungen mit anderen menschen machen das reisen interessant, begegnungen mit freunden wie marc bergeron bereichern es unendlich.

Danke france, danke marc, danke an alle eure freunde, die uns eine tolle zeit in québec city bereitet haben.  © n.g.

pub art


designer und innenarchitekten aufgepasst: carrefour de tilly in saint antoine könnte Euer neues mekka werden. Unser freund marc bergeron wählte die kneipe zufaellig, einfach, weil wir hunger hatten. waehrend wir auf der sonnigen terasse die spezialitaeten des hauses testeten war im dunklen pub eine illustre gesellschaft mit einer ein-mann combo am feiern. Ein ohren- und augenschmaus, authentischer geht´s nicht. © n.g.