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miami gets prepared …


Miami getting ready for the show!

Am 04. Dez. eröffnet die Art Basel Miami Beach und bereits ab dem 02. Dez. gibt es unzählige kleinere Miami Art Fairs über ganz Miami und Miami Beach verteilt. Wir konnten heute sehen, dass trotz Thanksgivings überall im Wynwood Art District noch an den Fassaden „gemalert“ wird. Miami im Kunst-Rausch. © B.G.

sabrina & randy


Wir hatten alle unsere „botanical ark books“ (siehe auch blogbeitrag: suzi & alan ) als Gastgeschenke  verteilt und brauchten Nachschub. Suzi & Alan versprachen abhilfe und ließen ein großes paket mit büchern zu alans bruder randy nach florida schicken.

Sabrina und Randy, Ihr habt uns als freunde willkommen geheißen, obgleich wir uns noch gar nicht kannten. Danke für eure große gastfreundschaft und dafür, dass ihr uns einige eurer lieblingsplätze gezeigt habt. Wir haben die zwei Tage sehr genossen.

© n.g.

 

kennedy space center


Wo sonst, wenn nicht hier auf dem space center gibt´s die beste gelegenheit, den gerüchten auf den grund zu gehen, ob die amerikaner nun auf dem mond waren oder nicht.

Das kennedy space center bei cape canaveral ist beindruckend und absolut sehenswert. Hier gibt´s eine original saturn 5 rakete mitsamt einer im einsatz angekokelten rückkehrkapsel zu besichtigen. Die inszenierung rund um den zugang zum original atlantis shuttle ist eine tolle show mit einem „wow“ effekt. An simulatoren kann man versuchen, selber die mondlandefähre zu steuern oder das shuttle auf einem rollfeld zu landen.

Die entwicklung der raumanzüge ist zu sehen bis hin zu benutzer astronauten-arbeitskluft von Alan Shepard mit echtem dreck vom mond. Riesige teils begehbare modelle gibt es u.a. von der internationalen raumstation, dem hubble teleskop, jede menge original raketen sowie tolle 3d filme von der iss (international space station) und aus dem weltall.

Und dann gibt´s sogar noch die gelegenheit, ein stückchen mondgestein zu berühren. Bedarf es noch weitere beweise? Dann ist hier der ultimative: im angrenzenden restroom funktionierte alles! (siehe auch blog-beitrag: https://blog.guthier.com/?p=947)

Wow. Die Amerikaner waren wirklich auf dem Mond. :-) © n.g.

 

kingsley plantation


Hatte ich mich in meinem blogbeitrag über die plantage in charlston (siehe: https://blog.guthier.com/?p=1051) darüber ausgelassen, dass über die sklaverei kaum ein wort verloren wurde, so wurde dies hier auf sehr eindrückliche art und weise nachgeholt. Viele schautafeln berichteten und zeigten die greueltaten der damaligen zeit und ein audioguide gab zusätzliche hintergrund informationen. Ein absolutes muss und Highlight, wenn´s Euch mal in diese ecke der welt verschlägt.

Schon die zufahrt durch die sümpfe von nord-florida ist ein erlebnis und der eintritt ist überdies frei. © n.g.

Und hier kommt die bewegte Geschichte der Kingsley Family: Zephanja Kingsley zog im jahr 1803 nach Spanisch Florida. 1803 wurde er ein erfolgreicher Kaufmann und Pflanzer. Seine afrikanische Frau, Anna Madgigine Jai, kam aus dem Senegal. Kingsley hatte sie 1806 als Sklavin in Havanna, Kuba gekauft und befreite Anna und ihre Kinder im Jahre 1811. Im Jahre 1814 zog er mit seiner Familie nach Fort George Island. Anna nutzte die spanischen Ansichten über Rasse und Gesellschaft, die es ihr ermöglichten eine eigene Plantage und Sklaven zu besitzen. Sie war auch Geschäftspartnerin ihres Mannes.

Als Spanien die Kontrolle über Florida 1821 verlor erließen die Gesetzgeber im neuen Territorium der Vereinigten Staaten schnell Gesetze, die die bürgerlichen Freiheiten der freien Schwarzen (auch diejenigen der Kingsley Familie) stark einschränkten. Kingsleys Kampf, ein gesellschaftliches System zu etablieren, wo Menschen durch ihren Stand und nicht durch ihre Hautfarbe beurteilt werden, wurde weitgehend ignoriert. Ab 1832 war die  Einschränkung der Rechte aller „Personen mit dunkler Hautfarbe“ unerträglich. Mit der Realität konfrontiert, dass seine Familie ihre Freiheit nach seinem Tod verlieren würde, begann er die Suche nach einem Land, wo sie ohne Einschränkung leben könnten ….

Erfahren Sie mehr unter http://www.nps.gov/timu 

 

savannah / scad museum

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Das Gute lag so nah……….

„The Divine Comedy: Heaven, Purgatory and Hell“ revisted by Contemporary African Artists – das Ausstellungsplakat vom Museum für Moderne Kunst MMK in Frankfurt hatten wir sehr wohl wahrgenommen. Es hing noch bei unserer Abreise nach Kanada am 20. Juli 2014. In den Wochen und Monaten vor unserem großen Trip war aber an Kulturevents nicht mehr zu denken. Wir hatten Kopf und Hände voll zu tun, unser Fahrzeug fertig zu machen und unser Leben in Frankfurt „abzuwickeln“.

Im November in Savannah angekommen, besuchten wir das SCAD Museum of Art – angezogen von der tollen Architektur des Gebäudes, bestehend aus einem alten Eisenbahndepot von 1853 kombiniert mit modernster Museumsarchitektur aus Beton und Glas im Jahre 2011. Und wir trauten unseren Augen nicht als uns das gleiche Ausstellungsplakat begrüßte, das wir in Frankfurt wahrgenommen hatten. Manchmal trägt uns das Schicksal das Glück hinterher. Eine sehr emotionale Ausstellung über Himmel, Hölle und Fegefeuer. Bis zum 25. Januar noch in Savannah zu sehen. Unbedingt empfehlenswert. Wie übrigens die ganze Stadt inclusive ihrer französichen Restaurants wie zum Beispiel das „Papillote“ 218 W Broughton Street.

Ein Tip für unsere Wohnmobil-Kollegen: Zwei Übernachtungen auf dem sehr zentralen Parkplatz des Visitorcenters sind für schlappe 12 $ zu haben. Und lasst Euch nicht irritieren von den Schildern, die darauf hinweisen, dass der Platz um 6 pm geräumt sein muss. © B.G. 

blue ridge mountain parkway


hier sind einige impressionen von dem parkway…

… viel spaß bei dem „scenic drive“ und der musik von volker jaekel and elke schneider.

barbara fisher / asheville


Eigentlich hatten uns die „12  Bones“ nach West-Ashville geführt. Eine Kult-Kneipe mit Kult-Spareribs. Aber in West-Ashville findet sich auch jede Menge Kult-Ur. In den bunt bemalten alten Industriebacksteinbauten haben sich viele Künstler, Kunsthandwerker und solche, die für den touristischen Nippes sorgen, niedergelassen. In einem dieser Atelierhäuser begrüßten uns im Flur exemplarische Arbeiten von allen Bewohnern. Die Arbeiten, die uns sofort auffielen, waren allesamt Malereien von Barbara Fisher. Und sie zogen uns förmlich in ihr Atelier. © B.G.