ende
Yearly Archives: 2018

isla corota


Die kolumbianischen kordilleren sind erschreckend gründlich abgeholzt, überall kahle berghänge, überall erosion. Umso erfreulicher, wenn man kleine paradiese besuchen kann. Die mini insel „isla corota“ ist solch eine perle, die in der laguna de la cocha liegt. Ein naturparadies und als nationalpark geschützt. Warum aber in teufels namen, wurde dort eine große kirche errichtet und der vorplatz zubetoniert? Waren da noch naturschutzgelder zu verbauen?

juan manuel


Wir überholten juan manuel nachdem wir schon recht lange eine passstrecke bergauf gefahren waren. Und da wir ohnehin eine pause einlegen wollten winkte ich ihn zu uns ans auto und wir boten im kaffee und schokolade an.

Er ist venazuelaner, verließ sein land schon vor einiger zeit und lebt vom jonglieren, clownereien und ein einradfahren. Sein fahrrad hat er selber zusammengeschweißt und nicht an eisen gespart. Über 130 kg wiegt das gefährt incl. fahrer, allerdings bringt er kaum etwas auf die waage. Bergab wird´s dann schnell, manchmal zu schnell, wie seine fehlenden schneidezähne beweisen. Juan manuel ist eine frohnatur, immer war er am lachen als er seine geschichten erzaehlte, dann schwang er sich wieder auf´s rad und strampelte weiter bergan.

tatacoa

thunderstrom at nighttime thunderstorm at 4 am

Die tatacoa wüste in eine der trockensten und heißesten landesteile in kolumbien. Dies jedoch hatten wir nicht erwartet:

san vicente


die heißen quellen von san vicente in 2400 m höhe / kolumbien

tomás ochoa


im museum „antioquia“ in medellin entdeckten wir ein bild, das uns gleich fesselte. Das schild verriet den künstler „tomás ochoa / equador“. Prima, dieses land werden wir auch bereisen, also schrieb ich ihm gleich eine e-mail. Die antwort kam prompt, er würde jetzt in medellin leben, schrieb er. Einige tage später trafen wir ihn persönlich in seinem haus und was wir dort zu sehen bekamen, machte uns sprachlos ….

kleine anmerkung: die bilder entstehen mittels schwarzpulver.

Hacienda Guayabal


Felipe gab uns eine Tour durch das Gelände und den Workflow der Hacienda Guayabal. Wir lernten eine Menge darüber, wie Kaffee angebaut und zubereitet wird. Und wieviel Arbeit notwenidg ist, um einen aromatischen Premium Kolumbien Arabica herzustellen. Wir können diesen Platz und die Kaffeetour auf’s Wärmste empfehlen. © b.g.

aníbal vallejo / medellin


Statement by anibal vallejo:

In the last few years, my work has focused in the frontiers of painting and its possibilities.

Beyond the conventional and formal techniques, I seek new ways that integrates to the process in a reflection around the pictorial, to what is known as painting. Painting as a discipline that goes beyond preparing a canvas or a paper to apply pigments, but expands transcending the traditional limits.

In my most recent job, I focus on the relationship between the painting and the space that contains it which leads me to assume my paintings and drawings as objects, which opens a new perspective towards the three-dimensional, converting into sculptural pieces what used to be paintings but keep preserving pictorial parts as vestiges of what used to be two dimensional elements. In the body of the artwork where geometry is of prime importance, an exploration of space occurs from the compositions that are based on the shape and the color. Then it’s no longer about presenting pieces placed in a harmonic way in a place but in how they relate with the site affecting or altering the environment that receives them according to their distribution, installation or even illumination questioning the limits of the technique.

The artwork stands out for its economy of means and minimalist appearance.