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Monthly Archives: September 2015

grand staircase escalante national monument / utah

lottery for the wave permission buck skin canyon buck skin canyon spooky canyon

Ein noch recht junger national park, gleichwohl einer der größten. Präsident clinton hatte 1996 dieses riesige gebiet (6800 qkm) zwischen bryce, capitol reef und glen canyon unter schutz gestellt. Das gebiet ist größtenteils touristisch noch nicht erschlossen, das heißt viele gebiete sind nur über „dirt roads“ zu erreichen, die bei regen oft durch tiefe auswaschungen unpassierbar werden. Auch bei den „slot canyons“ heißt es aufpassen, regenfälle können diese rasch mit tosendem wasser füllen.

Die fehlende infrastruktur lässt das naturerlebnis noch intensiver wahrnehmen, zumal es overnight stay permits gibt und ich die felsenbögen vom „groswenor arc“ deswegen auch nächtens fotografieren konnte. Zur „wave“ durften wir leider nicht, zweimal hatten wir an der lotterie teilgenommen und beides mal keines der 10 -super begehrten- permits bekommen.

Bei nächsten besuch werden wir es wieder probieren. Versprochen!

greg allred / las vegas


Dass wir in das art aquare in las vegas stolperten war zufall und so entdeckten wir, dass die meisten künstlerateliers und galerien sich für das donnerstägliche opening fein machten. Greg allred war gerade dabei die wände seines ausstellungsraumes neu zu tünschen, nahm sich spontan aber viel zeit um sich mit uns zu unterhalten, mein co_works buch durchzuschauen und uns seine skulpturen zu präsentieren. Lieber greg, alles gute für deine ausstellung und wenn sich jemand dafür interessiert, hier ist seine telnummer: 01 702 767 3537

las vegas


Mitten in der wüste gelegen ist von der einsamkeit und ruhe einer solchigen nichts zu spüren. Auf meiner hitliste der stätte, die es nicht zu geben bräuchte, wäre der „strip“ von las vegas aussichtsreicher kandidat auf die ersten ränge. Ruhe scheint hier als bedohlich empfunden zu werden und so blöken zahlreiche lautsprecher vor den restaurants mit den aufgemotzen aber schallungebremsten motoren um die wette und dazu gesellt sich das nervige dauer-gebimmel der slotmaschinen. Die kulisse von venedig, neben dem eifelturm und den pyramiden, von led-lichterketten beplankten piratenschiffen und disney-kitsch; na ja, man kann es mögen, ich werde es aber bleiben lassen.

death valley / 2

bad water (-280 feet below zero)

Wenn ihr sonnige warme tage genießen wollt, dann empfehle ich einen besuch des death valley´s im august. Mit nur 5cm durchschnittlicher niederschlagsmenge im jahr und bei bis zu 57 grad celcius kann man getrost die skiunterwäsche zuhause lassen. Und mit -85.5 meter unter der meeresoberfläche ist es zudem noch der niedrigste punkt in nord amerika.

death valley / 1


Einsame übernachtungsplätze in der wüste haben einen speziellen zauber. Das gänzliche fehlen von zivilisationslärm, keine, oder zumindest wenige störende lichter, einsamkeit und ein oft brillianter sternhimmel sorgen für dieses besondere flair. Bevor wir in das death valley fuhren hatten wir solch einen zauberhaften platz am rande des nichts.

jael hoffmann / olancha


Vor antritt unserer reise fragte ich günter ludwig nach interessanten künstlerkontakten in amerika und sogleich hat er mir einen besuch bei jael hoffmann empfohlen. Jael lebt mit Ihrer tochter noa in der nähe von olancha in der sierra nevada. Umgebaute transportcontainer dienen als lager und werkstatt und dort fertigt sie ihre, oft farbenfrohe skulpturen. Viele werden sich ein leben in der wüste nicht vorstellen können, aber jael und ihre 17jaehrige tochten fühlen sich genau hier sauwohl.

alabama hills


hier wurden viele western gedreht, unter anderen auch teile von „django unchained“. Uns diente diese großartige kulisse als perfekter übernachtungsplatz.